Spezialgebiet: Wissensmanagement

Wissen ist ein dominanter Produktionsfaktor; die Unternehmenslandschaft ist von Globalisierung und zunehmendem Innovationsdruck gekennzeichnet, bei gleichzeitigem Zwang zu Einsparungen und Effektivitätssteigerung. Gelungenes Wissensmanagement ist ein Prozess, der mit dazu beitragen kann, diesen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Firmeninternes Know-How wird besser und effektiver genutzt, wodurch die Qualität der Produkte bzw. Diensleistungen gesichert oder sogar gesteigert wird.
Wissensmanagement optimiert die Nutzung kundenrelevanten Wissens, wodurch die Profilierung und Differenzierung des Unternehmens am Markt verstärkt werden können. Das arts&more Wissensmanagement fokussiert dabei auf den Wissensträger Mensch (sog. "people-side of knowledge management"): Informationstechnologien und Datenbanken bieten zwar technische Hilfestellung; das eigentliche "Management" des Wissens, die gezielte Steuerung, der effektive Einsatz, die systematische Förderung von Wissen ist Aufgabe der Mitarbeiter und Führungskräfte.

Situationen, in denen Wissensmanagement für Unternehmen besonders relevant ist:

1. Schnell wachsende, junge Unternehmen, Start-ups
Nach der Gründungswelle der vergangenen Jahre stehen diejenigen Unternehmungen, die den Boom überlebt haben, nun meist vor der Herausforderung, das Management-Team und den Kreis der Mitarbeiter zu erweitern. Dabei sichert Wissensmanagement den notwendigen Transfer von Insider-Wissen der Stamm-Belegschaft auf neue Mitarbeiter. Ziel der Beratung ist es, wissensfördernde Rahmenbedingungen zu etablieren, so dass personale und organisationale Ressourcen gezielt für das Unternehmenswachstum eingesetzt werden können.

2. Unternehmen mit Nachfolgeregelung
Gerade im Bereich der kleinen Familienbetriebe und Kleinstunternehmen ist die Unternehmensübergabe an einen geeigneten Nachfolger von zentraler Bedeutung. Nicht selten misslingen die Übernahmen, weil zentrales Wissen des Vorgängers nicht für den Nachfolger nutzbar gemacht werden konnte.
Die Beratungsleis tung besteht hier darin, den Prozess der Auswahl des Nachfolgers sowie der Einarbeitung zu unterstützen und in Hinblick auf erfolgreichen Transfer des hochwirksamen impliziten Wissens zu optimieren.

3. Fusionierende Unternehmen
Das Zusammenwachsen und Zusammen-Funktionieren von zwei bisher völlig unabhängigen Unternehmen soll bewerkstelligt werden. Gegebenenfalls treffen völlig unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander, unterschiedliche Visionen, Ziele Motive, Werthaltungen, Führungsstile, Arbeitsstile. Verunsicherung unter den Mitarbeitern, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Machtkämpfe bis hin zum Mobbing spielen eine starke Rolle (auch wenn dies selten Teil der öffentlich geführten Debatten ist). Bestehende Teams werden aufgelöst, neue gebildet; Mitarbeiter besetzen neue Positionen, werden umgeschult, neu eingearbeitet etc. Oft sind Unternehmen dazu gezwungen, Mitarbeiter zu entlassen: Wissensmanagement hilft dabei, wesentliches Know-How des Mitarbeiters für das Unternehmen zu wahren.
arts&more bietet Ihnen ein umfassendes Beratungsangebot für diese hochbrisanten Situationen. Wissensmanagement ist dabei ein Baustein der angebotenen Interventionen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Beratungsleistung von arts&more zielt auf die Etablierung einer gemeinsamen Unternehmenskultur der beiden Fusionspartner. Gerade für den letztgenannten Aspekt ist der Einsatz kreativer Methoden von zentraler Bedeutung .

4. Soziale Institutionen
In Institutionen im Sozialsektor, z.B. in Krankenhäusern, spielt Wissensmanagement wegen des üblichen Schichtbetriebes eine große Rolle. Qualität und Inhalt der Arbeit soll weitestgehend unabhängig vom anwesenden Personal durchgängig hochwertig sein - dabei ist es unerläßlich, dass allen Mitarbeiter stets der gleichen Zugriff auf das selbe Wissen möglich ist. Dies zu gewährleisten ist Teil der Beratungsleistung von arts&more.

Kunst- & Lösungsorientierung im Wissensmanagement
Der Fokus der Beratungsleistung liegt auf der Etablierung einer offenen (kreativen) Unternehmenskultur: nur, wenn jeder Mitarbeiter motiviert ist, sein Wissen einzubringen und auszutauschen, entstehen Synergien, versickert vorhandenes Wissen nicht unbeachtet, ist den beteiligten Mitarbeitern auch bekannt, wo sie das benötigte Wissen finden etc.
Die Beratung beginnt mit der Analysephase: Formal-analytisch werden Strukturen, Prozesse, Delegationssystem, Technologien usw. untersucht. Kulturell werden Werte, Rituale, die Firmengeschichte und die Corporate Identity erforscht. Psychologisch werden Führungsstile, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeitermotivation analysiert. Und speziell fokussiert auf den Aspekt des Wissensmanagements wird eine "Map of Knowledge" erstellt, die vorhandenes Wissen und Wissensströme kartographiert.
Die einzelnen Aspekte der Analyse werden zu einem ganzheitlichen Bild zusammengefügt, der Ist-Zustand mit einem definierten Soll-Zustand verglichen. Gemeinsam mit dem Unternehmen wird ein Konzept erarbeitet, um etwaige Differenzen zwischen Ist und Soll zu korrigieren. Dabei ist von zentraler Bedeutung, den vorhandenen Strukturen und Bedürfnissen des Unternehmens zu folgen und auf den Potenzialen aufzubauen.
Der kreative Fokus kommt in allen Phasen der Beratung zum Tragen. In der Analysephase kann zum Beispiel mittels theatralischer Elemente ein Abbild der Unternehmensrealität erzeugt werden, das eine Außensicht auf das System ermöglicht, dessen Teil die Teilnehmer im Alltag sind.
Auch Problemlösestrategien können mit Hilfe der Aufstellungs-Methode erarbeitet werden. Und gerade bei den sensiblen psychologischen Themen helfen kreative Methoden, implizites Wissen auszudrücken, welches sich nur schwer verbalisieren lässt.